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Peer-Review-Training und Ressourcen

Peer-Review-Training und Leitfaden

Annals of Emergency Medicine hat einen webbasierten Leitfaden für Peer Reviewer von biomedizinischen Manuskripten erstellt: Guide for Peer Reviewers of Biomedical Manuscripts, der das gleiche Material beinhaltet wie ihre Reviewer-Workshops (Adobe Flash erforderlich). Er führt Sie durch die kritische Bewertung eines Manuskripts und gibt Beispiele für gute und schlechte Peer-Reviews.

Im Jahr 2015 startete BioMed Central eine Blog-Reihe zum Thema Peer-Review für Einsteiger, mit Inhalten dazu, wie Sie abschätzen können, ob Sie einen bestimmten Review annehmen sollten, wie Sie an den Review herangehen und wie Sie einen bereits begutachteten Review erneut begutachten.

BMC Medicine hat eine Reihe von Trainingsartikeln von Forschungsmethodikern in Auftrag gegeben, um Tipps für Gutachter zur Verfügung zu stellen.

Das BMJ hat ein Trainingspaket mit Powerpoint-Präsentationen und Praxisbewertungen erstellt.

Das Canadian Institute of Health and Gender hat diesen Online-Kurs entwickelt, um Wissenschaftlern und Peer-Reviewern dabei zu helfen, sex und gender in der biomedizinischen Forschung an Menschen, Tieren, Geweben und Zellen zu berücksichtigen.

Die Cochrane Eyes and Vision Group CEVG@US Project und die Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health haben bei diesem kostenlosen Online-Kurs für Peer-Reviewer zusammengearbeitet. Diese 12-teilige Serie erläutert die Grundlagen der kritischen Bewertung und wie Sie Ihre Bewertung in ein hilfreiches Gutachten umsetzen können.

Das Kommittee für Publikationsethik (Committee on Publication Ethics) veröffentlichte 2013 seine ersten Ethik-Leitlinien für Peer-Reviewer und legte die Verantwortlichkeiten der Peer-Reviewer in allen Phasen des Review-Prozesses fest.

Das Critical Appraisal Skills Programme bietet Checklisten, die Sie bei der Bewertung verschiedener Studientypen unterstützen.

Der Elsevier Publishing Campus umfasst eine Sammlung von kostenlosen Online-Vorträgen und interaktiven Kursen zur Lotsung durch das Peer-Review -System als Autor und Prüfer.

How to Survive Peer Review von Liz Wager, Fiona Godlee und Tom Jefferson ist ein kostenloses Buch, das 2012 bei BMJ Books erschienen ist.

Ziel dieses Buches ist es, gerade soviel über den Peer-Review zu erklären, damit Sie ihn überleben und von ihm profitieren können und um ein kompetenter Prüfer zu sein. Es ist als praktisches Handbuch konzipiert, das auf Erkenntnissen und Erfahrungen basiert, aber nicht mit Fußnoten und Referenzen belastet. – How to Survive Peer Review, S. 1

Peerage of Science, eine Online-Clearingstelle für Peer- Review, die von Zeitschriften abonniert werden kann, hat eine Sammlung ihrer sehr gut bewerteten kritischen Peer-Reviews zur Verfügung gestellt.

Die Publons Academy ist ein praxisorientierter Peer-Review-Trainingskurs für Nachwuchswissenschaftler, der in Zusammenarbeit mit Experten und Redakteuren entwickelt wurde, um Ihnen die Kernkompetenzen und -fähigkeiten zu vermitteln, die für einen Peer-Review erforderlich sind.

Springer Nature bietet eine Sammlung von Peer-Review Beratung und -Training für Peer-Reviewer von Nature, BioMed Central und Springer an.

Taylor & Francis bietet einen kurzen Leitfaden zu Best Practices im Bereich Peer-Review an.

VisionLearning bietet ein kostenloses Online-Modul zur Geschichte und zur Funktionsweise des Peer-Reviews in der Praxis an, mit einem detailliert-ausgearbeiten Beispiel.

Peer Review in Nachrichten und Literatur

EQUATOR Network Forschung zum Thema Peer- Review

Im Jahr 2012 untersuchten Allison Hurst und Doug Altman vom UK EQUATOR Centre, wie Zeitschriften mir ihren Peer-Reviewern über Berichterstattungsleitlinien sprechen. Sie fanden heraus, dass rund 35 % der Zeitschriften frei zugängliche Online-Unterlagen zu ihrem Peer-Review Prozess anboten und dass davon etwa die Hälfte Berichterstattungsleitlinien erwähnten.

International Congress on Peer Review and Biomedical Publication

Der International Congress on Peer Review and Biomedical Publication zielt darauf ab, die Forschung über die Qualität und Glaubwürdigkeit von Peer -Review und wissenschaftlicher Publikation zu fördern, um eine Evidenzgrundlage zu schaffen, auf der Wissenschaftler die Durchführung, Berichterstattung und Verbreitung wissenschaftlicher Forschung verbessern können. Die Abstracts aller Vorträge und der daraus resultierenden Artikel sind im Kongressarchiv enthalten.

Peer-Review Week

Die jährliche internationale Peer Review Week würdigt die Rolle des Peer -Reviews bei der Erhaltung der wissenschaftlichen Qualität. Die Veranstaltung bringt Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen zusammen, die sich für die Verbreitung der Botschaft einsetzen, dass alle guten Peer-Reviews für die wissenschaftliche Kommunikation entscheidend sind.

Peer-Review-Debatte

Im Jahr 2006 veranstaltete Nature eine Peer-Review-Debatte, um Fragen zu beantworten, wie zum Beispiel welches die beste Peer-Review-Methode ist und welche ethischen Bedenken hinsichtlich Peer-Review bestehen. Die 22 Artikel mit Analysen und Perspektiven führender Wissenschaftler, Verlage und anderer Interessengruppen sind nicht mehr verfügbar. Von 2006 bis 2010 wurde die Debatte zum Thema Peer-Review jedoch auf dem von Nature.com gehosteten Blog Peer-to-peer fortgesetzt, der inzwischen archiviert wurde, aber weiterhin zum Lesen zur Verfügung steht

Peer-Review in The Guardian

The Guardian veröffentlicht regelmäßig populäre Presseartikel über Peer -Review und wissenschaftliche Veröffentlichungen.

Peer-Review mit Sense about Science

Sense about Science veröffentlicht regelmäßig Informationen zum Peer-Review, die sich an Laien und Wissenschaftler richten. Im Jahr 2012 veröffentlichten sie in Zusammenarbeit mit Nachwuchsforschern einen Leitfaden „Nuts and Bolts” zum Peer-Review für Nachwuchsforscher.

Peer Review in der Blogwelt

Wie man Peer-Reviews durchführt, ist ein immer wiederkehrendes Thema in akademischen Blogs. Hier ist eine Auswahl von Blog-Posts, auf die wir gestoßen sind. Diese Beiträge enthalten in der Regel Tipps und Ratschläge, die auf der persönlichen Erfahrung eines Akademikers basieren:

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Wir hoffen, dass Sie die Inhalte dieses Toolkits hilfreich finden. Wenn Sie Fragen oder sonstige Anliegen haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail, auf Twitter oder Facebook an das EQUATOR Network Team. Wir begrüßen jegliche weiteren Schulungsunterlagen oder Literatursammlungen, die Sie für die Entwicklung von Berichterstattungsleitlinien für nützlich befunden haben!

 

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung geschlechtsspezifischer Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.